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14. März 2026
Wissen

Dienstjubiläum: 25 Jahre Esther Fasel-Gerber

Seit über zwei Jahrzehnten ist Esther Fasel-Gerber ein fester Bestandteil des Spitalalltags. Heute arbeitet sie als Fachfrau Gesundheit auf der Bettenstation A2 und engagiert sich zusätzlich als Berufsbildnerin für den Nachwuchs. Was sie antreibt, wie sie Familie, Weiterbildung und Beruf vereint hat und warum sie junge Menschen so gern begleitet, erzählt sie im Gespräch.

Text: Teresa Schmidt

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2001 startet Esther Fasel-Gerber ihre Laufbahn im Spital Emmental als Pflegeassistentin auf der Tagesklinik. Schon früh war ihr klar, wohin ihr Weg führen würde: Ihre Mutter und ihre Tante arbeiteten beide in der Pflege – der Beruf war in ihrer Familie allgegenwärtig. 2017 entschied sie sich für den nächsten Schritt und begann die Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit (FaGe), die sie 2019 abschloss. 

Zwei intensive Jahre, in denen sie Familie, Schule und Beruf unter einen Hut bringen musste. Als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern war das eine grosse Herausforderung – gleichzeitig aber auch eine Zeit, in der sie viel Unterstützung erlebte: «Es waren definitiv strenge Jahre, aber ich wusste, wofür ich es mache und ich hatte grossartige Unterstützung – sowohl von meiner Familie, auch vom Team auf der Abteilung. Beides haben mir den Rücken gestärkt», erinnert sich Esther Fasel-Gerber. Heute arbeitet sie auf der Bettenstation A2 – und schätzt die erweiterten Kompetenzen, die ihr der Berufsabschluss ermöglicht hat.

Engagement als Berufsbildnerin

Seit 2021 ist Esther Fasel-Gerber Berufsbildnerin für FaGe-Lernende. Sie begleitet junge Menschen auf ihrem Weg in den Pflegeberuf – eine Aufgabe, die sie als vielseitig, herausfordernd und bereichernd zugleich beschreibt. Viele Lernende kommen direkt von der Schule auf die Station. Esther Fasel-Gerber vermittelt ihnen nicht nur fachliche Fähigkeiten, sondern auch Sicherheit im Berufsalltag und wichtige Lebenskompetenzen. «Besonders eindrücklich finde ich, wie sich die Jugendlichen entwickeln: Nach eineinhalb Jahren kehren sie nach einem Abteilungswechsel zurück und sind natürlich älter, aber vor allem auch selbstständiger und haben viel mehr Selbstvertrauen», erzählt sie im Gespräch.

Als Berufsbildnerin erhält sie auch Einblicke in persönliche Themen der Lernenden. Dabei ist ihr wichtig, eine gute Balance zwischen Nähe und professioneller Abgrenzung zu wahren. Gerade diese Verantwortung macht die Aufgabe anspruchsvoll – und zugleich sehr erfüllend.

Esther Fasel-Gerber fühlt sich im Spital Emmental gut aufgehoben: «Ich arbeite in einem tollen Team. Wir sind bunt durchmischt und leben ein verlässliches Miteinander. Zudem hatte ich immer Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln. Auch das Wissen, dass ich Teilzeitmitarbeitende sein darf und damit Beruf und Familie in Einklang bringen kann, macht das Spital Emmental für mich sehr attraktiv», sagt die Berufsbildnerin über ihre 25 Jahre.

Ausgleich draussen in der Natur

In ihrer Freizeit sucht Esther Fasel-Gerber bewusst den Ausgleich zum strukturierten Arbeitsumfeld im Spital. Sie verbringt viel Zeit draussen, kümmert sich um Tiere und Garten, fährt Velo, liest oder geht walken: «Frische Luft und die Natur erden mich – das brauche ich als Gegenpol zum Arbeitsalltag.»

Das Spital Emmental dankt Esther Fasel-Gerber herzlich für ihren Einsatz für unsere Patientinnen und Patienten. 


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