Dienstjubiläum: 15 Jahre Susanne Nyffenegger
Seit 15 Jahren begleitet Susanne Nyffenegger Patientinnen und Patienten in herausfordernden Situationen auf der Intensivstation des Spitals Emmental. Über ihren beruflichen Weg und ihren privaten Ausgleich berichtet sie im Gespräch.
Text: Teresa Schmidt
2003 schloss Susanne Nyffenegger ihre Ausbildung als examinierte Krankenschwester in Deutschland ab und wollte dann nach Norwegen auswandern. «Ich wollte von Anfang an in einem Spezialbereich arbeiten und hatte beispielsweise auch Operationspflege als Idee im Kopf», erzählt die Expertin Intensivpflege. Die Intensivpflege interessierte sie jedoch am meisten und durch einen Kontakt in Aarau und die Möglichkeit dort auf der IPS zu beginnen, war der Spezialbereich gefunden. Bis ins Frühjahr 2006 absolvierte Susanne Nyffenegger eine Weiterbildung zur Expertin Intensivpflege, um den spezifischen Anforderungen des Fachbereichs gerecht zu werden. Bis 2010 arbeitete sie am Kantonsspital Aarau, bevor sie, nach dem Kennenlernen ihres heutigen Mannes, ihren Lebensmittelpunkt verlagerte.
Team unterstützt Anstellung
Eigentlich hatte Expertin Intensivpflege Susanne Nyffenegger überlegt, nach Norwegen zu gehen. Doch das Leben führte sie ins Emmental, da ihr Mann von hier kommt. Nach der Geburt ihres ersten Kindes 2010 bewarb sich die Expertin Intensivpflege initiativ in Burgdorf. «Ich habe während der Schwangerschaft gesehen, dass es freie Stellen auf der IPS gibt und genau dann, als ich wieder arbeiten gehen konnte und wollte, waren alle Stellen besetzt. Ich danke dem Team der IPS, denn auf meine Initiativbewerbung haben zwei Teammitglieder einen Teil ihrer Stellenprozente abgegeben, sodass mir eine Stelle geschaffen wurde», erinnert sich Susanne Nyffenegger rückwirkend.
Burgdorf – ein Ort für Familie und Beruf
In Burgdorf ist Susanne Nyffenegger seitdem fest verankert. Sie hat den Umzug und verschiedene Leitungswechsel miterlebt, doch das Team hat immer zusammengehalten. «Natürlich gab es über die Jahre Veränderungen und unser Team wird auch jünger. Aber das bringt frischen Wind rein und hält uns alle jung», sagt die Expertin Intensivpflege. Heute arbeitet Susanne Nyffenegger 40% auf der Intensivstation und schätzt das Arbeiten in Wohnortnähe. «Mir ist wichtig, dass Wohnen und Arbeiten nicht zu weit auseinanderliegen, damit ich nicht Zeit vergeude, die ich stattdessen mit meinen drei Kindern und meinem Mann verbringen kann. Wirklich schön ist, dass unsere Dienstpläne immer super organisiert sind. Wir dürfen Wünsche einbringen und schauen im Team aufeinander», lobt Susanne Nyffenegger die Organisation.
Das Spital Emmental dankt Susanne Nyffenegger herzlich für ihren Einsatz für unsere Patientinnen und Patienten.