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09. November 2025
Dienstjubiläum

Dienstjubiläum: 30 Jahre Monika Kessi-Stucki

Monika Kessi-Stuckis Laufbahn im Spital Emmental begann vor 30 Jahren – damals noch im Notfall- und Rettungsdienst. Heute arbeitet sie als Pain Nurse in der Schmerztherapie und erzählt im Gespräch, was sie an ihrem Beruf begeistert und weshalb sie bis heute mit Freude zur Arbeit kommt.

Text: Teresa Schmidt

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Ihre Ausbildung absolvierte Monika Kessi-Stucki im Lindenhofspital in Bern, später folgte ein Praktikum auf der Thorax-, Herz- und Gefässchirurgie des Inselspitals Bern. Nach ihrem Umzug nach Burgdorf war sie auf der Suche nach einer neuen Anstellung und entdeckte eine ausgeschriebene Stelle im Notfall- und Rettungsdienst des Spitals Emmental. «Ich durfte mich vorstellen und konnte im November vor 30 Jahren angefangen – die Arbeit war spannend, abwechslungsreich und kein Tag glich dem anderen. Diese Kombination hat mir unglaublich gefallen», erinnert sie sich. Nach fünf Jahren wurde ihr erster Sohn geboren, aber die geforderten Stellenprozente auf dem Notfall- und im Rettungsdienst waren für Monika Kessi-Stucki nicht mit dem Familienleben vereinbar. «Ich wäre vielleicht noch immer dort im Einsatz, aber mit kleinen Kindern wollte ich bewusst nur reduziert arbeiten. Ich habe stattdessen mehrere Stationen in der Gastroenterologie, der Kardiologie und der Pneumologie eingelegt», sagt die diplomierte Pflegefachfrau.

Neue Wege durch Zufall – und Erfahrung auf beiden Seiten

Durch Zufall führte sie ihr Weg schliesslich in die Schmerztherapie, wo sie zuerst als Patientin hinkam. «Ich hatte Probleme mit meinem Ellbogen und wurde in die Schmerztherapie überwiesen. Während der Behandlung wurde ich angefragt, ob ich nicht im Schmerzzentrum beginnen möchte», sagte Monika Kessi-Stucki. Seitdem sind fast 20 Jahre vergangen, in denen die Pflegefachfrau sich viel Fachwissen angeeignet hat und viel Erfahrung sammeln konnte. «Durch meine persönliche Erfahrung kann ich die Schmerzen von Patientinnen und Patienten nachempfinden und ihnen erklären, was wir wie behandeln. Das hilft, Ängste zu reduzieren und ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln», erklärt Monika Kessi-Stucki ihren Alltag.

Ein Beruf, der sich ständig verändert

Technische Entwicklungen und neue Behandlungsmethoden prägen den Alltag – von Lasertherapie über Ohrakupunktur bis hin zu den komplexen Einstellungen von Schmerzstimulatoren und Röntgengeräten: «Die technischen Veränderungen und damit verbundenen Möglichkeiten bereiten mir grosse Freude. Aber man muss am Ball bleiben, sonst verliert man den Anschluss – und genau das macht den Beruf so spannend», sagt Monika Kessi-Stucki. Auch menschlich ist die Arbeit vielseitig. «Unsere Patientinnen und Patienten sind oft in einer schwierigen Situation. Manche können wir heilen, andere nur begleiten – aber sie alle sollen sich bei uns wohl und verstanden fühlen», sagt sie weiter.

Teamgeist und Freude am Beruf

Monika Kessi-Stucki kommt jeden Tag gern zur Arbeit und hat Freude an ihren abwechslungsreichen Tagen: «Ich hätte Mühe, wenn ich etwas tun müsste, das mir keine Freude bereitet – die Motivation wäre einfach nicht dieselbe. Unser Team ist super eingespielt und sehr wertschätzend im Umgang miteinander. In fast zwanzig Jahren gab es natürlich Veränderungen, langweilig wird es bei uns nie. Die Medizin entwickelt sich ständig weiter – und ich darf mitgehen. Das ist ein schönes Gefühl.»

Ausgleich zwischen Familie, Hunden und Eishockey

Privat findet die Pflegefachfrau ihren Ausgleich im Familienleben, im Garten und mit ihren Hunden. Ihre beiden Söhne sind mittlerweile erwachsen, der jüngere leistet Militärdienst, der ältere befindet sich in der Ausbildung. Sie meint dazu: «Meine Familie ist ein toller Ausgleich, genau wie die Zeit mit unseren Hunden, mit denen ich sehr gern draussen bin. Daneben engagiere ich mich als Zeitnehmerin beim Eishockey.»

Das Spital Emmental dankt Monika Kessi-Stucki herzlich für ihren Einsatz für unsere Patientinnen und Patienten.


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