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17. Januar 2026
Dienstjubiläum

Dienstjubiläum: 35 Jahre Natasa Markovic

Seit über 35 Jahren prägt Natasa Markovic das Spital Emmental, zuerst als Abteilungsleiterin in Burgdorf und seit fast zwei Jahren als Ressortleiterin Pflege Bettenstationen sowie stellvertretende CNO in Burgdorf und Langnau. Was ihren Alltag ausmacht und warum ihr Verantwortung so viel Freude bereitet, erzählt sie im Gespräch.

Text: Teresa Schmidt

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Natasa Markovic’ berufliche Reise begann 1987 in Belgrad, wo sie die Ausbildung zur Kinderkrankenschwester absolvierte. «Mein eigentlicher Berufswunsch war Hebamme. Kurz bevor ich mich bewerben konnte, hatte ich mich umentschieden und die Ausbildung zur Kinderkrankenschwester gewählt», erinnert sich Natasa Markovic. 1988 kam sie über ein Vermittlungsbüro für ausländisches Pflegepersonal in die Schweiz. Ihre erste Stelle führte sie ins Graubünden, in ein Pflegeheim für schwerbehinderte Kinder. Drei Jahre blieb sie dort, bevor sie in die Region Burgdorf zurückkehrte, wo ihre Familie lebt und wo sie einen Teil ihrer Kindheit verbracht hatte.

Gynäkologie, Geburtshilfe – und der Weg nach Burgdorf

Im damaligen Bezirksspital Jegenstorf arbeitete Natasa Markovic im Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe – zunächst als Kinderkrankenschwester, später als diplomierte Pflegefachfrau. Schon früh übernahm sie Verantwortung: Nach einem Jahr wurde sie stellvertretende Abteilungsleiterin, kurz darauf Abteilungsleiterin. Acht Jahre lang leitete sie die Abteilung, bis das Bezirksspital Jegenstorf geschlossen wurde. Der Wechsel ins Spital Emmental war wegweisend und bleibt es bis heute. Auch nach über drei Jahrzehnten arbeitet Natasa Markovic mit unverändertem Engagement im Team.

Berufliche Weiterentwicklung und der Weg ins Management

«Ich erinnere mich gut an meine erste Zeit in Burgdorf. Ich habe auf der Privatstation gearbeitet und fand dort die Zusammenarbeit mit den Kaderärztinnen und -ärzten aus unterschiedlichen Disziplinen spannend und herausfordernd zugleich. Plötzlich hatte ich nicht mehr nur Frauenheilkunde als Thema, sondern war mit allen Fachgebieten konfrontiert. Es hat etwas Zeit gebraucht, bis ich überall aktiv mitwirken konnte – aber ich habe diese Herausforderung gerne angenommen», erzählt sie schmunzelnd. Parallel zu ihrer Tätigkeit baute Natasa Markovic ihre Führungskompetenzen aus. Weiterbildungen in Führungs- und Pflegemanagement, die Leitung des Pflegepools, zusätzliche Abteilungen und eine stetig wachsende Verantwortung prägten ihren Weg und machten sie zu einer konstanten Grösse im Spital Emmental. «Mir waren klare Regeln, viel Raum für die Entwicklung meiner Teams und vor allem ein respektvoller Umgang miteinander immer wichtig. Dazu gehört für mich auch heute noch der enge, interdisziplinäre Austausch mit allen Diensten», erklärt Natasa Markovic ihren Arbeitsanspruch. 2023 übernahm sie die Funktion der Ressortleitung Pflege Bettenstationen sowie der stellvertretenden CNO – für sie eine tolle Weiterentwicklung: «Ich kenne die Seite der Patientinnen und Patienten ebenso wie die Führung auf Abteilungsebene.»

Fachkräftemangel als prägendes Thema

Ein Thema begleitet sie besonders: der Fachkräftemangel. Als Natasa Markovic ihre aktuelle Funktion übernahm, waren in den meisten Teams die Stellen des diplomierten Personals zu einem grossen Teil durch temporäre Mitarbeitende besetzt. Heute ist die Situation deutlich stabiler. Ein Erfolg, den sie klar spürt: «Durch feste Mitarbeitende entsteht ein stabiles Teamgefüge, in dem man sich aufeinander verlassen kann. Das wirkt sich unmittelbar positiv auf die Pflegequalität und die Teamkultur aus – beides ist mir sehr wichtig.»

Was ihr privat Ausgleich gibt

In ihrer Freizeit liebt Natasa Markovic das Reisen, das Lesen und verbringt viel Zeit mit ihrer Familie. Zusätzlich engagiert sie sich im «Kulturverein der Serbischen Frauen Bern», wo sie zweisprachig Kulturveranstaltungen moderiert und kulinarische oder musikalische Anlässe mitorganisiert. Auch zu Hause ist sie kreativ: «Kochen, Backen und Gartenarbeit gehören für mich zum idealen Ausgleich.»

Warum sie nach so vielen Jahren noch gern hier ist

Für Natasa Markovic ist das Spital Emmental ein Arbeitsplatz, an dem Professionalität und Wertschätzung selbstverständlich zusammengehören. Besonders wichtig sind ihr dabei gute Entwicklungsmöglichkeiten und ein offenes, respektvolles Miteinander. Sie fasst zusammen: «In meiner Führungsrolle gestalte ich bewusst Rahmenbedingungen, die Zufriedenheit, Entwicklung und Zusammenarbeit fördern. So kann ich die Spital Emmental AG als attraktive Arbeitgeberin mitgestalten.»

Das Spital Emmental dankt Natasa Markovic herzlich für ihren Einsatz für unsere Patientinnen und Patienten.


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