Dienstjubiläum: 15 Jahre Karin Jost
2003 begann für Karin Jost in der Pneumologie ihre Zeit im Spital Emmental. Heute arbeitet sie in der Frauenklinik – und erzählt im Gespräch, was sie an ihrer Arbeit besonders schätzt.
Text: Teresa Schmidt
Ihre Laufbahn begann klassisch: eine KV-Ausbildung, verschiedene Stationen in der Industrie und Verwaltung – von der Maschinenfabrik über die Carrosserie bis hin zur Gemeinde. «Dann kam ich in einem Pflegeheim in die Administration und merkte: Der Kontakt mit Menschen und eine Tätigkeit im Gesundheitswesen gefällt mir. Das wollte ich vertiefen», erinnert sich Karin Jost. Sie entschied sich, die Arztsekretärinnenschule zu besuchen – womit der Weg ins Spital vorgezeichnet war. 2003 begann sie in der Pneumologie des Spitals Emmental, wo sie in der Administration tätig war und parallel die Weiterbildung zur Medizinischen Praxisassistentin (MPA) absolvierte.
Von der Pneumologie zur Tabakprävention
Mit der schweizweiten Einführung des Rauchverbots im öffentlichen Raum wurde im Spital Emmental die bestehende Rauchstoppberatung immer wichtiger und Karin Jost absolvierte die Ausbildung zur Fachfrau für Tabakprävention und Rauchentwöhnung. «Ich habe damals die Rauchstoppberatung aufgebaut – ein spannendes und sehr persönliches Feld», sagte die heutige Sekretariatsleiterin. Zwölf Jahre blieb Karin Jost der Pneumologie treu und arbeitete parallel im Spital Solothurn in der Rauchstoppberatung. Über diese Zeit sagt sie: «Zwei Stellen mit einem Teilzeitpensum waren aber irgendwann nicht mehr vereinbar und ich konnte an keinem Spital Stellenprozente erhöhen, sodass ich mich beruflich neu orientierte.»
Neue Erfahrungen und ein Heimkommen
Im Gastroenterologiezentrum des Spitals Oberaargau übernahm Karin Jost die administrative Leitung. Sie absolvierte eine Führungsausbildung und sammelte weitere Führungserfahrung. Es folgten weitere Stationen – unter anderem im Sozialdienst und bei der Lungenliga Bern. 2022 entdeckte sie schliesslich eine Stellenausschreibung in der Frauenklinik im Spital Emmental in Burgdorf – und zögerte nicht lange. Sie sagt: «Ins Spital Emmental zurückzukommen, war für mich ein Heimkommen. Ich wusste schon länger, dass ich gern wieder hier arbeiten möchte und die Übernahme der Leitung des Sekretariats und des Ambulatoriums der Frauenklinik passten sehr gut», sagt sie. Heute betreut sie mit ihrem Team auch das Brustzentrum Emmental-Oberaargau. «Als Administrative Leiterin des Brustzentrums habe ich mehr Aufgaben erhalten, die sehr spannend sind, weil die gesamte Frauenheilkunde so vielseitig ist», fasst die Teamleiterin zusammen.
Ein starkes Team und neue Einblicke
Das Team, das mit Karin Jost zusammenarbeitet, beschreibt sie als aussergewöhnlich gut: «Ich habe selten erlebt, dass ein Team als Ganzes so gut funktioniert – Hebammen, MPA, Ärztinnen und Ärzte, Administration – wir ziehen alle am gleichen Strick.» Seit dem Juni 2023 engagiert sich Karin Jost zudem in der Personalkommission (Peko) und erhält damit Einblick in andere Fachbereiche und Themen des Spitals.
Privat aktiv und naturverbunden
Auch privat ist Karin Jost vielseitig unterwegs: Sie spielt Theater, ist gern draussen in der Natur und liebt Tiere. Ihre Tochter besitzt ein Pferd und zu Hause wartet die Familienkatze. Noch fünf Jahre trennen Karin Jost von der Pensionierung – doch an Ruhestand denkt sie noch lange nicht: «Solange ich Freude habe, ist jeder Arbeitstag eine Bereicherung.»
Das Spital Emmental dankt Karin Jost herzlich für ihren Einsatz für unsere Patientinnen und Patienten.